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Es gibt viel zu tun - packen wir es an!


7. April 2021

Nach den Wetterkapriolen in den letzten Wochen mit nochmals einigen Zentimetern Neuschnee hier in Grabs und eisigen Temperaturen beruhigt sich der Garten allmählich und die Pflanzen erholen sich. Erstaunlich, wie robust die allermeisten Pflänzchen sind. Salate, Radieschen, Kohlräbli und auch einige junge Blumenkeimlinge haben Schnee und Kälte teils sogar ohne Vlies schadlos überstanden. Kurz nach der Schneeschmelze sind sogar Erbsen und Rüebli gespriesst, welche schon eine Weile im Boden waren - sie haben einfach auf den richtigen Moment gewartet. Mir ist es dagegen gar nicht ums Warten. Mich juckt es unter den Fingernägeln, die Hauptpflanzzeit beginnt!


Unsere Gartenkinder haben bereits vor ein paar Wochen angefangen, ihre Beete zu bearbeiten. Eine coole Truppe von insgesamt 7 Kids ackert jeweils am Freitag Nachmittag im Dorfgarten. Jedes Kind gestaltet sein eigenes Beet nach seinem Gusto. Salate, Radieschen, Erbsen, Mangold und Ringelblumen sind bereits angesät und beginnen zu keimen. Neben dem Gärtnern haben wir immer auch Zeit für einen gemütlichen Zvieri, für Gespräche und dann und wann auch mal für eine Bastelei. Ich bin gespannt, wie die Kinder ihre Gartentagebücher füllen werden - diese dürfen sie nach der Gartensaison als Andenken mit nach Hause nehmen.


Bei uns zu Hause sieht es unterdessen aus, wie in einer Gärtnerei. Es wird mir immer wieder klar - ein Gewächshaus muss her. Die Setzlinge stehen überall und gedeihen prächtig. Aber - der Platz wird knapp und das raus und reintragen ist einfach auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Ausserdem habe ich schon wieder keine Umtopf-Töpfe mehr :-) Not macht erfinderisch und so wage ich ein Experiment mit einigen meiner etwas zu spät angesäten Tomaten. Die noch sehr kleinen Pflänzchen packe ich in eine Handvoll ungewaschene Schafwolle, setze sie raus ins Tomatenbeet, geben ihnen eine Hut zum Schutz vor der kalten Luft und den direkten Sonnestrahlen und packe das ganze zünftig mit Heu ein. Bis jetzt geht es den Tomätchen gut - ich hoffe, sie gedeihen so direkt an ihrem Bestimmungsort weiterhin gut!


Und sonst so?

Die Saatkartoffeln warten darauf, ins Beet zu kommen. Grüne Spargeln, Meerrettich, Bärlauch und ewiger Kohl stehen bereit für die Pflanzung. Unsere Feuerstelle braucht noch einen Tisch. Die Mistbeete müssen fertig vorbereitet werden, damit sie in ein paar Wochen unsere Auberginen, Peperoni, Zucchetti und Kürbisse beherbergen können. Wir brauchen noch mehr Blumen! Und eine Hasel, und irgendwo eine Rebe. Unter den Himbeeren müsste man dringen jäten und eine gute Unterpflanzung machen. Natürlich brauchen die Beeren auch noch ein waagrechtes Gerüst, damit sie schön durchwachsen können. Das Heidelbeerbeet muss mit Schnitzeln gemulcht werden - und die Heidelbeeren bestellt und gepflanzt. Oh und eine Baumscheibe wäre genial - geschwungene Linien mit duftenden Kräutern rund um die Feuerstelle...

Es gibt viel zu tun - packen wir es an!

Beweisfotos folgen ;-)


Herzlich

Eure Isabelle


Mein erstes Wildhefebrot - lecker!

Gartensalat mit Radieschen und Radieschenkraut - mmh!





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